Deutsche trauen Sozialen Medien am wenigsten

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Eine aktuelle Studie des Reuters Institute zeigt deutliche Unterschiede in der Nutzung sozialer Medien als Nachrichtenquelle in Europa. Demnach greifen Menschen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern am seltensten auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok zurück, um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren.

Während in Ländern wie Spanien, Italien oder auch Großbritannien soziale Netzwerke für viele längst zu den wichtigsten Informationsquellen zählen, bleibt die Skepsis in Deutschland hoch. Gründe dafür sind laut Studie ein vergleichsweise starkes Vertrauen in klassische Medien sowie eine größere Sensibilität gegenüber Desinformation und manipulativen Inhalten.

Zudem spielen öffentlich-rechtliche Angebote und etablierte Nachrichtenmarken weiterhin eine zentrale Rolle im deutschen Medienkonsum. Soziale Medien werden hier eher ergänzend genutzt, etwa zur Unterhaltung oder für persönliche Netzwerke.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass Deutschland im europäischen Vergleich einen Sonderweg geht – mit einem klaren Fokus auf traditionelle, als verlässlicher wahrgenommene Informationsquellen.

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