Das ist doch kein Müll: Deutschland produziert deutlich weniger Abfall

Ruhig mal hochstapeln: Packungen und Kartons bestehen in Deutschland zu 100% aus recyceltem Material (Foto: Getty Images/ JARAMA)

Gute Nachrichten von der Müllkippe: In Deutschland ist 2024 deutlich weniger Abfall angefallen als noch im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank das Müllaufkommen um 17,4 Millionen Tonnen auf insgesamt 362,7 Millionen Tonnen – ein Minus von 4,6 Prozent. Weniger Abfall gab es zuletzt nur im Krisenjahr 2009.

Besonders stark ging die Menge an Bau- und Abbruchabfällen zurück. Hier wurden rund 16 Millionen Tonnen weniger registriert als 2023. Auch Industrie und Gewerbe produzierten weniger Müll.

Leicht gestiegen sind dagegen die Siedlungsabfälle aus privaten Haushalten. Mit 49,3 Millionen Tonnen fiel die Menge um 0,8 Prozent höher aus. Allerdings lebten 2024 auch rund 100.000 Menschen mehr in Deutschland als im Vorjahr.

Der Großteil des Abfalls wurde weiterverwertet: 82 Prozent der insgesamt 362,7 Millionen Tonnen wurden recycelt oder zur Energiegewinnung genutzt. Nur ein kleiner Teil landete auf Deponien oder wurde endgültig beseitigt.

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