Black Power: Strom für 50 Millionen Afrikaner in nur zwei Jahren

Immer der Sonne nach: Solarenergie spielt bei der Stromgewinnung in Afrika eine große Rolle (Foto: natrass)

Mehr als 50 Millionen Menschen in Afrika haben innerhalb von nur zwei Jahren erstmals Zugang zu Elektrizität erhalten. Damit hat die 2024 gestartete Initiative „Mission 300“ bereits fast ein Fünftel ihres Ziels erreicht: Bis 2030 sollen 300 Millionen Menschen mit Strom versorgt werden. Inzwischen schreitet der Ausbau der Stromversorgung fast doppelt so schnell voran wie zu Beginn des Programms.

Dieser Erfolg zeigt, was durch entschlossenes Handeln, umfangreiche Investitionen und internationale Zusammenarbeit in kurzer Zeit möglich ist. In 40 afrikanischen Staaten wurden bereits neue Stromanschlüsse geschaffen. Allein in Tansania profitierten 7,5 Millionen Menschen, in Äthiopien und Nigeria jeweils rund 4,6 Millionen.

Elektrizität bedeutet dabei weit mehr als Licht. Sie schafft Arbeitsplätze, ermöglicht Unternehmen Wachstum, verbessert die medizinische Versorgung und eröffnet Kindern und Jugendlichen bessere Bildungschancen. Zudem erleichtert sie die Bewässerung in der Landwirtschaft und die sichere Kühlung von Medikamenten.

Mission 300 ist eine gemeinsame Initiative der Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Beide Institutionen haben bislang fast 15 Milliarden US-Dollar zugesagt und weitere Milliarden von Partnern mobilisiert. Insgesamt sollen mindestens 90 Milliarden US-Dollar aus öffentlichen, privaten und multilateralen Quellen zusammenkommen.

Das Projekt zeigt, wie wichtig Entwicklungshilfe ist, auch, um die Menschen von einer Flucht nach Europa abzuhalten.

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