Ein alter Hut, neu bestätigt: Junge Menschen kommen in der Politik zu wenig vor

Deutschland ist ein prima Land für Autofahrer, Raucher und Liebhaber von Alkohol. 

Kein gutes Land ist es für junge Menschen. Die Chancen, die Kinder und Jugendliche bekommen, sind viel niedriger als in vielen anderen Ländern. In einem Ländervergleich von 37 Nationen kommt Deutschland nur auf Platz 25, selbst in Rumänien oder Ungarn geht es den Kindern besser.

Die Kinderarmut ist in Deutschland nach wie vor groß, viele Schulen marode, es fehlen Treffpunkte für Jugendliche. 

Junge Menschen sind der Politik nicht wichtig. Das gilt für die Regierung, aber auch für die größte Oppositionspartei, die Alternative für Deutschland. Dabei sollen unsere Kinder und Jugendlichen später einmal die Menschen sein, die das Land am Laufen halten. Trotzdem kümmern wir uns viel zu wenig um sie. Ihre Sorgen wegen des Klimawandels oder der Hetze in den sozialen Medien werden ebenfalls nicht ernst genommen.

Deutschland macht sogar Rückschritte bei der sozialen Gerechtigkeit – zugunsten des Wohlstands einer kleinen Gruppe. Man bedient lieber die Interessen der Autoindustrie oder der Energieunternehmen als die von Eltern und ihren Kindern. Viele Menschen müssen zurückstecken, damit eine kleine Gruppe immer reicher wird.

Wie gut es den Kindern in einem Land geht, sagt viel darüber aus, wie viel Zukunft dieses Land hat. Wir brauchen dringend mehr Jugendlichkeit in der Politik.

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