Der Sommer kommt und mit ihm die Hitze – besonders in den Städten. In Deutschland werden täglich neue Flächen versiegelt, vor allem in Städten – mit Folgen vor allem für die älteren Menschen in unserem Land. Denn sie leiden besonders unter den hohen Temperaturen. Zudem steigt die Gefahr von Überschwemmungen.
Die Initiative „Abpflastern“ will das ändern, indem Bürger selbst dazu beitragen, ihre Umgebung lebenswerter und gesünder zu machen. Gemeinsam nimmt das Volk die Schippe in die Hand und geht gegen die Steinwüste vor, die vielerorts beengt. Die Kommunen treten gegeneinander an.
Beim ersten Mal holte Flensburg mit insgesamt knapp 104.000 „abgepflasterten“ Steinen nicht nur einen deutlichen Sieg in der Kategorie der mittelgroßen Städte bis 100.000 Einwohner vor Emsdetten und Greven (beide Nordrhein-Westfalen). Die Flensburgerinnen und Flensburger entsiegelten auch unabhängig von der Kategorie die meisten Flächen – sogar mehr als Frankfurt am Main (91.000 Steine). 32 Städte und Kommunen haben sich nach Angaben der Veranstalter beteiligt.
Durch die Aktion wurden nicht nur alte Menschen in Zukunft geschützt, es entstanden Fußball- und Spielplätze für Kinder. So holt sich das Volk seinen Boden zurück.
Wer mitmachen will und eine triste Ecke oder einen trostlosen Parkplatz im Visier hat, kann sich auf abpflastern.de informieren, wie es geht.


