Die Gleichung ist einfach: Weniger Naturkatastrophen, weniger Leid und weniger Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Also weniger Flüchtlinge.
Daher ist diese Nachricht besonders erfreulich: Nachdem Mangrovenwälder viele Jahre an den Küsten verschwanden, nehmen sie nun wieder zu – und sind fast wieder auf dem Stand der 1980er Jahre.
Über Jahrzehnte galten sie als eines der am stärksten bedrohten Küstenökosysteme. Nun zeigt eine globale Bestandsaufnahme, dass sich Mangrovenwälder weltweit erholen.
Mangroven sind Bäume, die vor allem in tropischen und subtropischen Küstengewässern wachsen. Die Wälder schützen die Küsten vor Erosion und Sturmschäden und speichern zugleich enorme Menge an Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan.
Bedroht wurden sie in der Vergangenheit vor allem durch Abholzung – etwa zum Anlegen von Aquakulturen und Palmölplantagen.
Die Erholung solcher Ökosysteme verhindert, dass Menschen aus ihren Ländern fliehen müssen und sich auf den Weg nach Europa machen.


