<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Out of Germany &#8211; snip24</title>
	<atom:link href="https://snip24.de/kategorie/out-of-germany/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://snip24.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 08 Aug 2026 08:23:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.3</generator>

<image>
	<url>https://snip24.de/app/uploads/2026/05/logo_s24-150x150.png</url>
	<title>Out of Germany &#8211; snip24</title>
	<link>https://snip24.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kein Wasser, kein Strom: Ungarns AKW-Desaster</title>
		<link>https://snip24.de/kein-wasser-kein-strom-ungarns-akw-desaster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 08:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1857</guid>

					<description><![CDATA[Den Wiedereinstieg in die Atomkraft – das fordern derzeit einige Politiker. Obwohl sich der deutsche Atommüll in wenig gesicherten oberirdischen Lagern stapelt und dort ein attraktives Anschlagsziel für Drohnen abgibt. Vor allem aber auch, obwohl die zunehmende Hitze zeigt, dass Atomkraft nicht nur die teuerste, sondern auch die unsicherste Stromquelle von allen ist. Denn: Atomkraftwerke [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Den Wiedereinstieg in die Atomkraft – das fordern derzeit einige Politiker. Obwohl sich der deutsche Atommüll in wenig gesicherten oberirdischen Lagern stapelt und dort ein attraktives Anschlagsziel für Drohnen abgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem aber auch, obwohl die zunehmende Hitze zeigt, dass Atomkraft nicht nur die teuerste, sondern auch die unsicherste Stromquelle von allen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn: Atomkraftwerke müssen stärker als andere Kraftwerke gekühlt werden. Daher stehen sie häufig am Meer oder an Flüssen – wo sie entweder von Tsunamis bedroht sind, wie in Fukushima, oder von Dürre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn ein Atomkraftwerk aufgrund von Niedrigwasser nicht mehr ausreichend gekühlt werden kann, erleben die Menschen gerade in Ungarn. Dort hat man unter der Regierung von Viktor Orbán die erneuerbaren Energien eher aus ideologischen als aus wirtschaftlichen Gründen verteufelt und voll auf Atomkraft gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Budapest wandern die Menschen durch das trockene Flussbett der Donau – der Fluss hat einen historischen Tiefstand erreicht. Das Wasser reicht nicht mehr aus, um das südlich der Hauptstadt gelegene AKW Paks zu kühlen, das für den Großteil des Stroms in Ungarn sorgt. Es steht fast komplett still.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Stillstand, der zu einer der größten Energiekrisen in Ungarns Geschichte geführt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sollten deutsche Politiker, die von einer Renaissance der Kernkraft träumen, einmal nach Ungarn fahren. Auch wenn sie nach dem schmachvollen Ende des großen Bereicherers Viktor Orbán nicht mehr so gern dorthin reisen. Lehrreich wäre es allemal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber bitte unbedingt eine geladene Powerbank mitnehmen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umfrage-Hammer: Mehrheit der Russen hat Krieg satt</title>
		<link>https://snip24.de/umfrage-hammer-mehrheit-der-russen-hat-krieg-satt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 15:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1728</guid>

					<description><![CDATA[Diese Zahlen dürften dem Kreml gar nicht gefallen: Laut einer Umfrage des renommierten Lewada-Zentrums erklären 58 Prozent der Russen, sie seien des Krieges müde. So hoch war der Wert noch nie. Der Grund: Für immer mehr Menschen ist der Krieg sinnlos geworden – und der Preis zu hoch. Jeden Monat sterben Tausende russische Soldaten in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Diese Zahlen dürften dem Kreml gar nicht gefallen: Laut einer Umfrage des renommierten Lewada-Zentrums erklären 58 Prozent der Russen, sie seien des Krieges müde. So hoch war der Wert noch nie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund: Für immer mehr Menschen ist der Krieg sinnlos geworden – und der Preis zu hoch. Jeden Monat sterben Tausende russische Soldaten in der Ukraine. Gleichzeitig bleiben die militärischen Erfolge überschaubar, die Geländegewinne minimal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und der Krieg kommt immer näher an den Alltag der Menschen heran. Ukrainische Drohnen greifen zunehmend Ziele und Infrastruktur in Russland und auf der besetzten Krim an. Viele Russen erkennen: Putins Krieg bringt weder Sicherheit noch einen schnellen Sieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür steigen die Kosten. Die massive Kriegsproduktion treibt die Inflation an. Lebensmittel, Mieten, Nebenkosten und Steuern werden teurer. Gleichzeitig verschlechtert sich vielerorts die medizinische Versorgung, während bei sozialen Leistungen gekürzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wunder, dass die Zustimmung zum Krieg sinkt. Nur unter wohlhabenden Russen bleibt die Unterstützung weitgehend stabil. Viele andere haben das Land längst verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders brisant: Je nach Erhebung sprechen sich inzwischen 62 bis 67 Prozent der verbliebenen Russen für Friedensverhandlungen und ein Ende des Krieges aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wie lange kann Wladimir Putin den Wunsch seines eigenen Volkes noch ignorieren?</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Brexit: Das große Eigentor der Europa-Gegner</title>
		<link>https://snip24.de/10-jahre-brexit-das-grosse-eigentor-der-europa-gegner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1724</guid>

					<description><![CDATA[Großbritannien wollte raus aus der EU. Mehr Freiheit, mehr Kontrolle, mehr Wohlstand &#8211; so klang das große Brexit-Versprechen. Zehn Jahre nach dem Referendum von 2016 ist klar: Vieles davon ist geplatzt. Der Handel mit Europa ist komplizierter geworden. Firmen kämpfen mit Zöllen, Formularen und neuen Regeln. Besonders kleine und mittlere Unternehmen zahlen die Rechnung. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Großbritannien wollte raus aus der EU. Mehr Freiheit, mehr Kontrolle, mehr Wohlstand &#8211; so klang das große Brexit-Versprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn Jahre nach dem Referendum von 2016 ist klar: Vieles davon ist geplatzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Handel mit Europa ist komplizierter geworden. Firmen kämpfen mit Zöllen, Formularen und neuen Regeln. Besonders kleine und mittlere Unternehmen zahlen die Rechnung. Die Wirtschaft wächst schwächer, Investitionen bleiben aus, die Briten spüren höhere Preise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Versprechen von weniger Bürokratie? Ein schlechter Witz. Für viele Briten gibt es heute mehr Papierkram statt mehr Freiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bitter: Junge Menschen haben durch den Brexit Chancen verloren. Studieren, arbeiten, leben in Europa &#8211; früher einfach, heute kompliziert. Aus Freiheit wurde Grenze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Migration? Auch hier blieb das große Versprechen aus. Die Zuwanderung aus EU-Ländern sank, doch die Nettozuwanderung aus ärmeren Staaten blieb hoch. Die Debatte wurde nicht gelöst, nur verlagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch hat Großbritannien ebenfalls verloren. Früher saß London in Brüssel mit am Tisch. Heute muss es vieles mühsam neu verhandeln, aber ohne direkt mitzubestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wunder, dass viele Briten den Brexit heute bereuen. Umfragen zeigen: Eine Mehrheit wünscht sich wieder Annäherung an die EU. Bei jungen Menschen ist die Ablehnung des Brexit besonders deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lehre ist brutal einfach: Populisten versprachen Kontrolle. Geliefert haben sie Kosten, Chaos und weniger Einfluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU ist nicht perfekt. Aber sie bietet Wohlstand, Freizügigkeit, einen riesigen Binnenmarkt und wirtschaftliche Stärke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Brexit sollte Großbritannien größer machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wirkt er vor allem wie eine Warnung an Europa: Wer aus der EU austritt, bekommt nicht automatisch Freiheit zurück. Oft bekommt er nur die hohe Rechnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brexit macht Briten ärmer</title>
		<link>https://snip24.de/brexit-macht-briten-aermer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1696</guid>

					<description><![CDATA[Der große Befreiungsschlag ist ausgeblieben: Seit dem EU-Austritt steht Großbritannien wirtschaftlich schlechter da. Studien kommen zu einem klaren Ergebnis: Ohne Brexit wäre die britische Wirtschaft heute deutlich stärker. Je nach Berechnung fehlen dem Land zwischen drei und acht Prozent Wirtschaftsleistung. Auch die Rechnung mit den eingesparten EU-Beiträgen geht nicht auf. Großbritannien überweist zwar kein Geld [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Der große Befreiungsschlag ist ausgeblieben: Seit dem EU-Austritt steht Großbritannien wirtschaftlich schlechter da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Studien kommen zu einem klaren Ergebnis: Ohne Brexit wäre die britische Wirtschaft heute deutlich stärker. Je nach Berechnung fehlen dem Land zwischen drei und acht Prozent Wirtschaftsleistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Rechnung mit den eingesparten EU-Beiträgen geht nicht auf. Großbritannien überweist zwar kein Geld mehr nach Brüssel. Doch die Verluste durch weniger Handel, schwächeres Wachstum und sinkende Steuereinnahmen sind größer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Großbritannien hat dadurch keinen finanziellen Vorteil“, sagt Anand Menon vom King’s College London.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Papierkram, höhere Preise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hart trifft der Brexit Unternehmen, die mit der EU Geschäfte machen. Neue Formulare, Kontrollen und Zusatzkosten bremsen den Handel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Konzerne können den Aufwand meist auffangen. Kleine Firmen nicht. Viele haben den Export in die EU deshalb ganz eingestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Supermarkt ist der Brexit zu spüren. Laut einer Studie der London School of Economics geht fast ein Drittel des Anstiegs der Lebensmittelpreise auf den EU-Austritt zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger EU, aber nicht weniger Migration</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Thema Zuwanderung wurde ein zentrales Brexit-Versprechen nicht erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Briten stimmten 2016 für den Austritt, weil sie weniger Migration wollten. Doch unter Premierminister Boris Johnson kamen sogar mehr ausländische Arbeitskräfte ins Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geändert hat sich vor allem ihre Herkunft: Statt aus der EU kamen viele nun aus Indien, Nigeria und Pakistan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilanz fällt damit bitter aus: mehr Bürokratie, höhere Kosten, weniger Wachstum – aber nicht weniger Zuwanderung.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trumps Iran-Desaster auf den Punkt gebracht</title>
		<link>https://snip24.de/trumps-iran-desaster-auf-den-punkt-gebracht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 08:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1687</guid>

					<description><![CDATA[Der iranische Führer Chamenei ist seit seiner Berufung im März kein einziges Mal öffentlich in Erscheinung getreten, es gab nicht einmal Sprachbotschaften oder handschriftliche Mitteilungen, was vor allem in Iran Gerüchte schürt, er sei gar nicht mehr am Leben. Stattdessen habe eine Junta die Macht übernommen, der die Gestalt Chamenei lediglich noch virtuell als Leitfigur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Der iranische Führer Chamenei ist seit seiner Berufung im März kein einziges Mal öffentlich in Erscheinung getreten, es gab nicht einmal Sprachbotschaften oder handschriftliche Mitteilungen, was vor allem in Iran Gerüchte schürt, er sei gar nicht mehr am Leben. Stattdessen habe eine Junta die Macht übernommen, der die Gestalt Chamenei lediglich noch virtuell als Leitfigur vorstehe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Trump nun einen Friedensvertrag unterzeichnet hat, dann hat er ihn letztlich mit einem Gespenst ausgehandelt. Ein weiterer Tiefpunkt in seiner politischen Talfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angetreten, um Amerika stärker zu machen, hat er einmal mehr das genaue Gegenteil erreicht. Nach dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran steht Trumps Bilanz verheerend da. Statt das Regime in Teheran zu schwächen, hat er ihm neue Einnahmequellen verschafft. Auf die Idee einer Blockade der Straße von Hormus wäre man ohne Trump wohl nicht gekommen. Zudem zogen die Golfstaaten ihre Schlüsse: Inzwischen dürften auch dort dem Letzten Zweifel an der Verlässlichkeit Washingtons gekommen sein. Im Nahen Osten wird nun nach anderen Verbündeten Ausschau gehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch damit nicht genug: Nach dem Krieg stehen gewaltige Kosten für den Wiederaufbau Irans im Raum. Während das dortige Regime verjüngt und durch den Friedensvertrag politisch gestärkt aus der Krise hervorgeht, müssen die USA nun wohl auch noch Hunderte Milliarden Dollar für Reparationen aufbringen, die als „Investitionsfonds“ verbucht werden sollen. Ein hoher Preis für die Laune eines Präsidenten, bei der von Beginn an keiner so richtig verstanden hat, was damit bezweckt werden sollte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen sind die Zustände in Iran desaströs. Die Wirtschaft liegt am Boden, Tausende wurden in den letzten Monaten arbeitslos. Und der Terror gegen die eigene Bevölkerung geht weiter. Er hat längst zehntausende Opfer gefordert. Der Geist Chameneis geht um im Land und mordet. Und die Menschen hoffen weiter auf ein Wunder, dass sie von diesem Regime erlöst.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weniger Flüchtlinge, weil sich Mangroven erholen</title>
		<link>https://snip24.de/weniger-fluechtlinge-weil-sich-mangroven-erholen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:44:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1673</guid>

					<description><![CDATA[Die Gleichung ist einfach: Weniger Naturkatastrophen, weniger Leid und weniger Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Also weniger Flüchtlinge. Daher ist diese Nachricht besonders erfreulich: Nachdem Mangrovenwälder viele Jahre an den Küsten verschwanden, nehmen sie nun wieder zu – und sind fast wieder auf dem Stand der 1980er Jahre. Über Jahrzehnte galten sie als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gleichung ist einfach: Weniger Naturkatastrophen, weniger Leid und weniger Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Also weniger Flüchtlinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher ist diese Nachricht besonders erfreulich: Nachdem Mangrovenwälder viele Jahre an den Küsten verschwanden, nehmen sie nun wieder zu – und sind fast wieder auf dem Stand der 1980er Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Jahrzehnte galten sie als eines der am stärksten bedrohten Küstenökosysteme. Nun zeigt eine globale Bestandsaufnahme, dass sich Mangrovenwälder weltweit erholen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mangroven sind Bäume, die vor allem in tropischen und subtropischen Küstengewässern wachsen. Die Wälder schützen die Küsten vor Erosion und Sturmschäden und speichern zugleich enorme Menge an Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bedroht wurden sie in der Vergangenheit vor allem durch Abholzung &#8211; etwa zum Anlegen von Aquakulturen und Palmölplantagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erholung solcher Ökosysteme verhindert, dass Menschen aus ihren Ländern fliehen müssen und sich auf den Weg nach Europa machen. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grüezi bleibt: Schweizer stimmen gegen Zuwanderungsbegrenzung</title>
		<link>https://snip24.de/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-zuwanderungsbegrenzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 07:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1657</guid>

					<description><![CDATA[55 Prozent der Schweizer stimmten gegen die Bevölkerungsobergrenze, eine Niederlage für die Schweizer Volkspartei (SVP). Gerade Vertreter der Wirtschaft konnten viele Menschen überzeugen, mit Nein zu stimmen. Warum das so wichtig ist, erfahren Sie hier: Wie viele Menschen leben in der Schweiz – und wie viele davon sind Ausländer? Die Schweiz hat 9,1 Millionen Einwohner. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><em>55 Prozent der Schweizer stimmten gegen die Bevölkerungsobergrenze, eine Niederlage für die Schweizer Volkspartei (SVP). Gerade Vertreter der Wirtschaft konnten viele Menschen überzeugen, mit Nein zu stimmen. Warum das so wichtig ist, erfahren Sie hier: </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie viele Menschen leben in der Schweiz – und wie viele davon sind Ausländer?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz hat 9,1 Millionen Einwohner. Seit dem Jahr 2000 sind 1,7 Millionen Ausländer eingewandert. Die Ausländerquote zählt mit 27 Prozent zu den höchsten in Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum leben so viele Ausländer in der Schweiz?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einwanderer kamen in drei Wellen: Als die Schweiz in den Fünfzigerjahren wirtschaftlich stärker wurde, kamen Arbeiter aus Italien. In den Neunzigerjahren folgten besser gebildete Arbeitskräfte aus dem zerfallenden Jugoslawien und später sehr gut qualifizierte Fachleute aus den europäischen Nachbarstaaten – etwa Mediziner aus Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und hat die Einwanderung die Schweiz viel Geld gekostet?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eher im Gegenteil. Ohne die Zuwanderung stünde die Schweiz wirtschaftlich bei Weitem nicht so gut da. In den 90er-Jahren war die Schweiz noch eines der Schlusslichter in Europa. Asylsuchende machen nur zehn Prozent der Zuwanderung aus; der größte Teil sind Menschen im erwerbsfähigen Alter, die noch viele Jahre arbeiten, Steuern zahlen und Sozialbeiträge leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo ist dann das Problem?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wie in Deutschland: Wenige Reiche werden immer reicher, viele ärmere Menschen bangen um ihren Teil am Kuchen und leiden unter hohen Mieten und der Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt. Das nutzen manche Parteien wie die SVP, die die Initiative erdacht hat. Aber auch unter den Grünen gibt es Sympathien für eine Zuwanderungsbremse – sie wollen die Natur vor zu vielen Menschen schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wird die Situation durch die Zuwanderungsbremse besser werden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eher nicht. Sollte die Initiative erfolgreich sein, wird man die Probleme aber erst später merken: fehlende Fachkräfte, weniger Geld für die Sozialversicherungen, höhere Beiträge und weniger Steuern. Außerdem könnten internationale Unternehmen die Schweiz in Zukunft meiden. Google hätte seinen großen Entwicklungsstandort sicher nicht nach Zürich verlegt, wenn man dafür nicht Fachkräfte aus der EU hätte holen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und kommt die Initiative dennoch bei vielen Schweizern gut an?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Schweizer sind sich der Voraussetzungen ihres Reichtums nicht bewusst. Sie denken, sie sind wohlhabend, weil sie schlau und fleißig sind. Und das mag auch sein. Aber anzunehmen, sie seien viel schlauer als die anderen, ist anthropologisch nicht sehr wahrscheinlich. Den Schweizern ist nicht klar, dass die EU sehr viele Leistungen erbringt, damit sie an einem der größten Märkte der Welt teilhaben können“, sagt der Schweizer Historiker Thomas Maissen, Professor an der Universität Heidelberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Landsleute würden völlig ignorieren, dass die Friedensordnung in Europa mit sehr viel politischem Einsatz, aber auch durch sehr viele Subventionen von Deutschland und anderen Staaten ermöglicht wurde. Auch die Integration von Ostmitteleuropa nach dem Ende des Kalten Kriegs werde zu gering geschätzt. „Die Schweiz verdient viel Geld in einem weltwirtschaftlichen und weltpolitischen System, zu dessen Grundlagen sie sehr wenig beiträgt und auch sehr wenig beitragen will“, so Maissen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Älteste Demokratie der Welt? Da können amerikanische Ureinwohner nur lachen</title>
		<link>https://snip24.de/aelteste-demokratie-der-welt-da-koennen-amerikanische-ureinwohner-nur-lachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 15:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1654</guid>

					<description><![CDATA[„White man came across the sea He brought us pain and misery He killed our tribes, he killed our creed He took our game for his own need“ So heißt es in dem Iron-Maiden-Song „Run to the Hills“, der von der Ermordung der Indigenen in den USA handelt. Kann man gerade jetzt sehr gut hören, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„White man came across the sea</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>He brought us pain and misery</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>He killed our tribes, he killed our creed</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>He took our game for his own need“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">So heißt es in dem Iron-Maiden-Song „Run to the Hills“, der von der Ermordung der Indigenen in den USA handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann man gerade jetzt sehr gut hören, wo es nur noch wenige Tage bis zur großen 250-Jahr-Feier der USA am 4. Juli sind. Als „Mutter aller Demokratien“ bezeichnen sich die Amis gern – aber falscher könnten sie nicht liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur, dass vor und nach der Gründung der Nation die amerikanischen Ureinwohner fast ausgerottet wurden, was ja nicht sonderlich demokratisch war. Vor allem gab es in Nordamerika längst demokratische Strukturen – und zwar lange, bevor die europäischen Siedler kamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die amerikanischen Ureinwohner haben das Gebiet der heutigen USA nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen vor 10.000 bis 12.000 Jahren besiedelt. Sie gründeten Gesellschaften und betrieben Ackerbau, als in der sogenannten Alten Welt von den Pyramiden und den Tempeln der Griechen noch nichts zu sehen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem aber formulierten sie im 12. Jahrhundert eine Art Verfassung: Im „Great Law of Peace“ wurde die Teilung der Gewalten festgelegt – also der Grundsatz, dass Macht nicht von Einzelnen, sondern von Vielen ausgehen müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich nahmen sich die Gründerväter der USA daran ein Vorbild. So ließ sich Benjamin Franklin von dem Onondaga-Häuptling Canassatego beraten. Die in der US-Verfassung festgeschriebenen Checks and Balances zwischen Präsident, Parlament und Supreme Court lassen sich von den drei Gewalten des „Great Law of Peace“ ableiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn also am 4. Juli die Nachkommen europäischer Siedler die 250-Jahr-Feier ihrer Demokratie begehen, können die Native Americans nur lachen und denken: Was für Anfänger.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Make Ungarn great again: Magyars To-do-Liste ist lang</title>
		<link>https://snip24.de/make-ungarn-great-again-magyars-to-do-liste-ist-lang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 14:56:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1618</guid>

					<description><![CDATA[Jahrzehntelang nickten die Abgeordneten der Fidesz-Partei im Budapester Parlament alles ab, was Viktor Orbán vorgab. Gesetze wurden nachts durchgewunken, Kritik unerwünscht. Korruption, Vetternwirtschaft und die Kontrolle über Medien und Institutionen prägten das Land. Jetzt soll Schluss damit sein. „Die Ungarn bekommen das Geld zurück, das ihnen ihre eigene Regierung gestohlen hat“, kündigte der neue Ministerpräsident [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Jahrzehntelang nickten die Abgeordneten der Fidesz-Partei im Budapester Parlament alles ab, was Viktor Orbán vorgab. Gesetze wurden nachts durchgewunken, Kritik unerwünscht. Korruption, Vetternwirtschaft und die Kontrolle über Medien und Institutionen prägten das Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt soll Schluss damit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Ungarn bekommen das Geld zurück, das ihnen ihre eigene Regierung gestohlen hat“, kündigte der neue Ministerpräsident Péter Magyar an. Doch vor ihm liegt ein gewaltiger Berg Arbeit. Ganz oben auf der Liste: 16,4 Milliarden Euro an eingefrorenen EU-Geldern. Damit das Geld fließt, muss Budapest zahlreiche Auflagen erfüllen – und die Zeit drängt. Allein die Milliarden aus dem EU-Wiederaufbaufonds müssen bis Ende August verplant werden. Sonst droht der Verlust großer Teile der Förderung.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Und das ist nur eine Baustelle. Nach insgesamt 20 Jahren Orbán-Regierung sind viele Krankenhäuser marode, das Schienennetz der Bahn gilt als heruntergewirtschaftet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders heikel wird der Kampf gegen die Korruption. Dabei könnte Staatspräsident Tamás Sulyok zum Problem werden. Der als Orbán-Vertrauter geltende Jurist geriet schon kurz nach Magyars Wahlsieg ins Visier. „Treten Sie zurück, bevor wir Sie dazu zwingen“, ließ ihm Magyar ausrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Medienlandschaft steht vor einem Umbruch. Unter Orbán entstand ein weit verzweigtes Netz regierungsnaher Medien, gestützt durch staatliche Werbegelder. Mehrere Stiftungen und die Medienaufsicht sollen nun aufgelöst werden. Wie das neue System aussehen wird, ist noch offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines macht Magyar jedoch deutlich: Er will keine Zeit verlieren. Ungarn ist bereits der Europäischen Staatsanwaltschaft beigetreten. Diese soll künftig auch mögliche Verfehlungen im Umfeld der Orbán-Familie untersuchen. In Budapest kursieren bereits Gerüchte, Orbán suche nach einem internationalen Posten, der ihm politische Immunität sichern könnte.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nastrowje: Wodka geht&#8217;s denn hier zur Front?</title>
		<link>https://snip24.de/russische-frauen-schicken-ihre-alkoholkranken-pruegelmaenner-in-den-krieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 18:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://snip24.de/?p=1357</guid>

					<description><![CDATA[Den Ukrainekrieg kann in Russland selbst die beste Propaganda nicht mehr zum Sieg umlügen. Immer lauter werden in Russland die Stimmen, die ein Ende fordern, darunter auch Militärblogger. Sie berichten davon, dass die Moral unter den russischen Soldaten immer schlechter wird. An der Front kämpfen viele schlecht ausgebildete Männer, denen die Wodkaflasche näher ist als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Den Ukrainekrieg kann in Russland selbst die beste Propaganda nicht mehr zum Sieg umlügen. Immer lauter werden in Russland die Stimmen, die ein Ende fordern, darunter auch Militärblogger. Sie berichten davon, dass die Moral unter den russischen Soldaten immer schlechter wird. An der Front kämpfen viele schlecht ausgebildete Männer, denen die Wodkaflasche näher ist als das Gewehr.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
</div>
</div>


<div class="snip-exclusive">
    <div class="snip-exclusive__divider">
        <span class="snip-exclusive__label">Geht doch</span>
    </div>
    <div class="snip-exclusive__title">
        <a class="snip-exclusive__link" href="https://snip24.de/das-ist-doch-kein-muell-deutschland-produziert-deutlich-weniger-abfall/">
            Das ist doch kein Müll: Deutschland produziert deutlich weniger Abfall        </a>
    </div>
    <div class="snip-exclusive__divider"></div>
</div>


<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9ba6dbca wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">In der ersten Welle wurden noch Patrioten rekrutiert, dann die, die Geld gebraucht haben, dann kamen die Kriminellen, inzwischen sind es Alkoholiker und Asoziale, bestätigt der deutsche Militärexperte Torsten Heinrich in einem Interview. „Die russische&nbsp;&nbsp;Bevölkerung weiß heute, was sie erwartet, wenn sie an die Front geht. Dass ihre Überlebenschancen überschaubar sind“, so Heinrich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich gibt es schon seit Längerem Berichte über Korruption und Offziere, die Soldaten erpressen und&nbsp;&nbsp;sie als Kanonenfutter an die Front schicken, wenn sie nicht einen Teil ihres Soldes abgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Konservative Medien wie die Neue Zürcher Zeitung oder die Welt hatten auch drüber berichtet, dass russische Frauen ihre Männer bei den Militärbehörden anschwärzen, um sie loszuwerden, weil sie Alkoholiker oder Gewalttäter sind. Viele russische Männer seien alkoholkrank, gewalttätig oder könnten ihre Familien nicht ernähren. Daher ist das Frontgeld attraktiver als das Zusammenleben mit diesen Männern.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
