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	<title>Arm &amp; Reich &#8211; snip24</title>
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		<title>Brauchen wir für den Cappuccino bald einen Finanzplan?</title>
		<link>https://snip24.de/brauchen-wir-fuer-den-cappuccino-bald-einen-finanzplan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 10:06:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kaffee am Morgen gehört für viele zum Alltag wie Zähneputzen und der Blick aufs Handy. Nur fühlt sich der Gang zur Kasse inzwischen manchmal eher nach einer kleinen Investitionsentscheidung an. Ein Cappuccino kostet in Deutschland derzeit im Schnitt rund&#160;3,57 Euro&#160;– zehn Cent mehr als im Vorjahr. Und auch zu Hause ist die Bohne längst [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Kaffee am Morgen gehört für viele zum Alltag wie Zähneputzen und der Blick aufs Handy. Nur fühlt sich der Gang zur Kasse inzwischen manchmal eher nach einer kleinen Investitionsentscheidung an. Ein Cappuccino kostet in Deutschland derzeit im Schnitt rund&nbsp;<strong>3,57 Euro</strong>&nbsp;– zehn Cent mehr als im Vorjahr. Und auch zu Hause ist die Bohne längst kein günstiger Wachmacher mehr: Bohnenkaffee lag im April 2026 im Durchschnitt satte&nbsp;<strong>57 Prozent über dem Preisniveau von 2020</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründe dafür finden sich auf den Plantagen. Dürre, Frost und Starkregen haben wichtige Anbauländer wie Brasilien, Vietnam und Kolumbien getroffen. Dazu kommen höhere Kosten für Arbeit, Dünger, Transport und Treibstoff sowie geopolitische Unsicherheiten. Gleichzeitig steigt die weltweite Nachfrage. Kurz gesagt: weniger entspannte Ernten, mehr Konkurrenz um die Bohne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Café steckt im Cappuccino zudem mehr Milch als Kaffee. Personal, Miete, Energie, Geschirr und Steuern wollen ebenfalls bezahlt werden. Deshalb ist der Rohkaffeepreis nur ein Teil der Rechnung – aber einer, der zuletzt besonders kräftig zu Buche schlug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutschen bleiben ihrer Lieblingsdroge dennoch treu. Kaffeetrinker kommen im Schnitt auf&nbsp;<strong>3,2 Tassen am Tag</strong>. Fast die Hälfte der Befragten in einer aktuellen Erhebung bezeichnet Kaffee inzwischen sogar als Luxusgut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist der Finanzplan für den Cappuccino also noch etwas übertrieben. Ein kleines Kaffee-Budget im Haushaltsplan klingt inzwischen aber gar nicht mehr so absurd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer sparen will? Der alte Filterkaffee zu Hause erlebt plötzlich ein erstaunlich modernes Comeback: weniger Latte-Art, dafür mehr Latte im Portemonnaie.</p>
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		<title>Der nächste Angriff auf die Kinder</title>
		<link>https://snip24.de/der-naechste-angriff-auf-die-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 14:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
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					<description><![CDATA[Alleinerziehende leisten enorm viel für unsere Gesellschaft. Sie gehen arbeiten, organisieren den Alltag und ziehen Kinder groß – häufig ohne verlässliche Unterstützung durch den anderen Elternteil. Rund 85 Prozent der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern sind Frauen. Auch die Bundesregierung schien das verstanden zu haben. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD steht ausdrücklich, man wolle [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Alleinerziehende leisten enorm viel für unsere Gesellschaft. Sie gehen arbeiten, organisieren den Alltag und ziehen Kinder groß – häufig ohne verlässliche Unterstützung durch den anderen Elternteil. Rund 85 Prozent der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern sind Frauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bundesregierung schien das verstanden zu haben. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD steht ausdrücklich, man wolle „Alleinerziehende und deren Kinder besser unterstützen“. Unter anderem sollte künftig nur noch die Hälfte des Kindergeldes auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch von diesem Versprechen ist plötzlich nicht mehr viel zu spüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesfamilienministerin Karin Prien von der CDU will den Unterhaltsvorschuss künftig nur noch bis zum 16. Geburtstag eines Kindes zahlen lassen. Bislang kann die Leistung unter bestimmten Voraussetzungen bis zur Volljährigkeit bezogen werden. Rund 80.000 Jugendliche könnten ihren Anspruch verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es ist das Geld der Kinder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterhaltsvorschuss ist kein Geschenk an alleinerziehende Eltern. Er springt ein, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil nicht, nicht regelmäßig oder nicht ausreichend zahlt. Der Staat streckt das Geld vor und soll es anschließend vom säumigen Elternteil zurückfordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren beträgt der Vorschuss derzeit höchstens 394 Euro im Monat. Das ist schon heute deutlich weniger als der reguläre Zahlbetrag nach der Düsseldorfer Tabelle. In der niedrigsten Einkommensgruppe liegt dieser für 12- bis 17-Jährige nach Abzug des halben Kindergeldes bei 523,50 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Reform von 2017 gilt der Anspruch grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag. Jetzt soll diese Verbesserung teilweise zurückgedreht werden – ausgerechnet bei Jugendlichen, deren Bedürfnisse mit dem Alter nicht kleiner, sondern größer werden. Kleidung, Schulmaterial, Mobilität, Freizeit und digitale Ausstattung kosten Geld. Ein 16-jähriges Kind wird nicht plötzlich günstiger, nur weil der Staat sparen muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sparen bei denen, die sich kaum wehren können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prien begründet die Pläne mit den Sparvorgaben des Bundeshaushalts und den stark gestiegenen Belastungen für Länder und Kommunen. Die Ausgaben für den Unterhaltsvorschuss hätten sich seit 2017 vervierfacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich müssen öffentliche Ausgaben überprüft werden. Aber politische Prioritäten zeigen sich gerade daran, <strong>wo</strong> gespart wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte säumige Unterhaltspflichtige konsequenter verfolgen. Man könnte die Rückforderung verbessern und prüfen, weshalb der Staat so oft auf den Kosten sitzen bleibt. Härtere Sanktionen und bessere Auskunftspflichten hat die Koalition sogar selbst angekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nun sollen auch die Kinder einen Teil der Rechnung bezahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar kündigt Prien zugleich schärfere Konsequenzen für zahlungsunwillige Elternteile an. Sicher ist bislang jedoch vor allem eines: Für viele Alleinerziehende könnten ab dem 16. Geburtstag ihres Kindes bis zu 394 Euro im Monat fehlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo bleibt das Leistungsprinzip?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade die CDU spricht gern vom Leistungsprinzip. Doch wo gilt dieses Prinzip für Menschen, die jeden Tag Erwerbsarbeit, Kindererziehung, Haushalt und Verantwortung miteinander vereinbaren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lebensleistung Alleinerziehender wird nicht nur übersehen. Sie droht durch diese Pläne auch noch bestraft zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende trifft die Kürzung nicht irgendeinen Haushaltsposten. Sie trifft Jugendliche, die nichts dafür können, dass ein Elternteil seiner Verantwortung nicht nachkommt. Und sie trifft den Elternteil, der diese Verantwortung längst jeden Tag übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung hatte versprochen, Alleinerziehende und ihre Kinder besser zu unterstützen. Nun droht das Gegenteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder sind offenbar eine Priorität – solange das Versprechen nichts kostet.</p>



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		<title>10 Jahre Brexit: Das große Eigentor der Europa-Gegner</title>
		<link>https://snip24.de/10-jahre-brexit-das-grosse-eigentor-der-europa-gegner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Out of Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Großbritannien wollte raus aus der EU. Mehr Freiheit, mehr Kontrolle, mehr Wohlstand &#8211; so klang das große Brexit-Versprechen. Zehn Jahre nach dem Referendum von 2016 ist klar: Vieles davon ist geplatzt. Der Handel mit Europa ist komplizierter geworden. Firmen kämpfen mit Zöllen, Formularen und neuen Regeln. Besonders kleine und mittlere Unternehmen zahlen die Rechnung. Die [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Großbritannien wollte raus aus der EU. Mehr Freiheit, mehr Kontrolle, mehr Wohlstand &#8211; so klang das große Brexit-Versprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn Jahre nach dem Referendum von 2016 ist klar: Vieles davon ist geplatzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Handel mit Europa ist komplizierter geworden. Firmen kämpfen mit Zöllen, Formularen und neuen Regeln. Besonders kleine und mittlere Unternehmen zahlen die Rechnung. Die Wirtschaft wächst schwächer, Investitionen bleiben aus, die Briten spüren höhere Preise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Versprechen von weniger Bürokratie? Ein schlechter Witz. Für viele Briten gibt es heute mehr Papierkram statt mehr Freiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bitter: Junge Menschen haben durch den Brexit Chancen verloren. Studieren, arbeiten, leben in Europa &#8211; früher einfach, heute kompliziert. Aus Freiheit wurde Grenze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Migration? Auch hier blieb das große Versprechen aus. Die Zuwanderung aus EU-Ländern sank, doch die Nettozuwanderung aus ärmeren Staaten blieb hoch. Die Debatte wurde nicht gelöst, nur verlagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch hat Großbritannien ebenfalls verloren. Früher saß London in Brüssel mit am Tisch. Heute muss es vieles mühsam neu verhandeln, aber ohne direkt mitzubestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wunder, dass viele Briten den Brexit heute bereuen. Umfragen zeigen: Eine Mehrheit wünscht sich wieder Annäherung an die EU. Bei jungen Menschen ist die Ablehnung des Brexit besonders deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lehre ist brutal einfach: Populisten versprachen Kontrolle. Geliefert haben sie Kosten, Chaos und weniger Einfluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU ist nicht perfekt. Aber sie bietet Wohlstand, Freizügigkeit, einen riesigen Binnenmarkt und wirtschaftliche Stärke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Brexit sollte Großbritannien größer machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wirkt er vor allem wie eine Warnung an Europa: Wer aus der EU austritt, bekommt nicht automatisch Freiheit zurück. Oft bekommt er nur die hohe Rechnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Renten-Hoffnung für die Generation Zukunft</title>
		<link>https://snip24.de/renten-hoffnung-fuer-die-generation-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 19:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenreform]]></category>
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					<description><![CDATA[Junge Menschen blicken optimistischer nach vorn als der Rest des Landes. Jetzt könnte ausgerechnet die Rentenreform diesen Zuversichts-Schub verstärken. Deutschland redet sich gern schlechter, als es ist. Dabei zeigt die neue Jugendstudie der TUI-Stiftung: Die 16- bis 26-Jährigen schauen deutlich zuversichtlicher in die Zukunft als die Gesamtbevölkerung. 52 Prozent der jungen Menschen sind optimistisch. In [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Junge Menschen blicken optimistischer nach vorn als der Rest des Landes. Jetzt könnte ausgerechnet die Rentenreform diesen Zuversichts-Schub verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland redet sich gern schlechter, als es ist. Dabei zeigt die neue Jugendstudie der TUI-Stiftung: Die 16- bis 26-Jährigen schauen deutlich zuversichtlicher in die Zukunft als die Gesamtbevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">52 Prozent der jungen Menschen sind optimistisch. In der Gesamtbevölkerung sind es lediglich 40 Prozent. Für die europaweite Studie wurden mehr als 8000 junge Menschen in sieben Ländern befragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt Bewegung in ein Thema, bei dem die Generation Z bislang wenig Grund zur Vorfreude hatte: die Rente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rentenkommission hat ein umfassendes Reformpaket vorgelegt. Ihr Ziel: Die Altersvorsorge soll stabiler, gerechter und vor allem für junge Menschen wieder attraktiver werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das sind die wichtigsten Vorschläge:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mehr Menschen zahlen ein: </em>Künftig sollen auch Selbstständige und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung aufgenommen werden. Langfristig ist auch eine stärkere Einbindung von Beamten vorgesehen. So wird die Finanzierung auf mehr Schultern verteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Rentenalter steigt langsam: </em>Weil die Menschen länger leben, soll auch die Lebensarbeitszeit schrittweise wachsen. Rechnerisch wären 67,5 Jahre ab 2041 und 68 Jahre ab 2051 vorgesehen. Für gesundheitlich angeschlagene Menschen und Beschäftigte mit besonders belastenden Berufen soll es Ausnahmen geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Rente bekommt einen Aktien-Turbo:</em> Ab 2028 soll schrittweise eine verpflichtende Kapitalrente nach schwedischem Vorbild aufgebaut werden. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen zusammen zusätzlich zwei Prozent des Einkommens ein, jeweils zur Hälfte. Das Geld wird zentral verwaltet und breit am Kapitalmarkt angelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Für junge Beitragszahler könnte sich das besonders lohnen:</em> Ein Durchschnittsverdiener mit noch 20 Beitragsjahren könnte nach Berechnungen der Kommission rund 150 Euro zusätzliche Monatsrente erhalten. Wer 45 Jahre einzahlt, könnte auf mehr als 770 Euro kommen. Dabei handelt es sich allerdings um Modellrechnungen, nicht um eine garantierte Rendite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <em>die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren</em> soll auslaufen. Statt eines starren Modells sollen künftig Gesundheit und besonders belastende Erwerbsbiografien stärker berücksichtigt werden. Minijobs würden grundsätzlich rentenversicherungspflichtig; eine Ausnahme soll für Schüler gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplante Reform ist ein starkes Signal an die Jungen, aber es gibt sie nicht zum Nulltarif: Die Beiträge steigen zunächst, viele Menschen werden länger arbeiten müssen. Doch Nichtstun wäre teurer. Ohne Veränderungen müssten immer weniger Beschäftigte für immer mehr Rentner aufkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders die Kapitalrente ist deshalb ein wichtiger Schritt. Sie macht aus jahrzehntelanger Börsen-Skepsis endlich eine zusätzliche Chance für Millionen Versicherte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CDU, CSU und SPD zeigen damit: Die politische Mitte kann noch handeln. Noch sind die Empfehlungen keine beschlossenen Gesetze. Aber das Konzept steht. Und es sendet eine klare Botschaft an die junge Generation: &#8222;Eure Rente wird nicht aufgegeben. Sie wird neu gebaut.&#8220;</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>„Das Schwein wird in der Mitte fett“ – hier kassiert der Staat die Steuern</title>
		<link>https://snip24.de/das-schwein-wird-in-der-mitte-fett-hier-kassiert-der-staat-die-steuern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 09:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Reiche bei den Steuern eher geschont werden, und die Ärmeren verhältnismäßig viel zahlen müssen, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Nun aber legt der Steuerfachmann Günter Striewe neue Zahlen vor, die zeigen, wie sehr der Staat ausgerechnet die Mitte schröpft. Zwar sind die Steuersätze von 14 bis 45 Prozent heute deutlich niedriger als früher schon mal [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Dass Reiche bei den Steuern eher geschont werden, und die Ärmeren verhältnismäßig viel zahlen müssen, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Nun aber legt der Steuerfachmann Günter Striewe neue Zahlen vor, die zeigen, wie sehr der Staat ausgerechnet die Mitte schröpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar sind die Steuersätze von 14 bis 45 Prozent heute deutlich niedriger als früher schon mal (1958 lag der Spitzensteuersatz bei 53%), allerdings greifen hohe Steuerbeträge schon bei sehr viel niedrigeren Beiträgen. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent wird schon bei ca. 68.000 Euro fällig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ein Single, der heute 50.000 Euro im Jahr verdient, muss 35 Prozent pro Euro an den Staat überweisen. 1958 wären das umgerechnet lediglich 20 Prozent gewesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Striewe beweist, dass Durchschnittsverdiener bei allen Steuerreformen in den vergangenen 50 Jahren stets weiter benachteiligt wurden. Sie zahlen heute Steuersätze, für die man früher Millionär sein musste.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der langjährige Finanzbeamte in NRW rechnet vor, dass ein gut verdienender Facharbeiter heute genauso behandelt wird wie ein Top-Manager.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fachleute empfehlen schon lange, den Spitzensteuersatz viel später anzuwenden und dafür die Steuersätze für sehr große Vermögen zu erhöhen. „Es sind heute die reichen Reichen, die den Hals nicht voll vollkriegen und nicht angemessen besteuert werden&#8220;, sagt Striewe. Wohlgemerkt kein Linker, sondern lange Mitglied der FDP. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders traurig: Weder die jetzige Regierung, noch die größte Oppositionspartei AfD, wollen an der ungerechten Besteuerung etwas ändern. Sie alle halten sich an die alte Bauernregel: „Das Schwein wird in der Mitte fett.“</p>
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		<title>Denn wer hat, dem wird gegeben: neuer Rekord an Superreichen</title>
		<link>https://snip24.de/denn-wer-hat-dem-wird-gegeben-neuer-rekord-an-superreichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 14:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160;Im Matthäus-Evangelium heißt es „Denn wer hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe. Wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er nicht hat“. So gesehen lebt Deutschland streng nach der Bibel. Denn hier werden die Reichen jedes Jahr noch reicher. In wenig christlicher Statistik liest sich das so: Rund 5000 [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Im Matthäus-Evangelium heißt es „Denn wer hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe. Wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er nicht hat“. So gesehen lebt Deutschland streng nach der Bibel. Denn hier werden die Reichen jedes Jahr noch reicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In wenig christlicher Statistik liest sich das so: Rund 5000 Superreiche besitzen nach Berechnungen der Unternehmensberatung BCG mehr als ein Viertel des Finanzvermögens in Deutschland. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die mehr als 100 Millionen Dollar besitzen, hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1100 erhöht. Halleluja!</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dabei profitierten die Superreichen vor allem von Gewinnen an den Aktienmärkten. „Wer mehr hat, kann breiter streuen und in renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity investieren“, sagt Michael Kahlich, BCG-Partner in Zürich und Ko-Autor der Studie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Superreichen gibt es auch noch jede Menge ordinäre Multimillionäre. Zusammen mit den 5000 Superreichen besitzen sie über die Hälfte (52,8 Prozent) des Finanzvermögens.</p>
</div>



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<p class="wp-block-paragraph">Die große Mehrheit der Deutschen kommt nicht zum Vermögensaufbau. Einige Gründe dafür: Steuerlasten gehen proportional auf Kosten der Ärmeren, Erbschaften sind zu ungleich verteilt, die Wirtschaft schwächelt, die Bevölkerung wird älter und die Neigung, in Aktien anzulegen, ist schwach ausgeprägt. „Die Deutschen bleiben vorsichtige Anleger. Einlagen und Bargeld dominieren weiterhin die Vermögensstruktur privater Haushalte“, sagt Kahlich. Bei den meisten dürfte allerdings gar kein Geld vorhanden sein, um irgendetwas anzulegen. Und daran wird sich wenig ändern: Weder die Regierung, noch die größte Opposition im Bundestag will Superreiche mehr zur Kasse bitten.</p>
</div>



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			</item>
		<item>
		<title>Ein alter Hut, neu bestätigt: Junge Menschen kommen in der Politik zu wenig vor</title>
		<link>https://snip24.de/willkommen-in-deutschland-dem-land-fuer-alte-und-autofahrer-aber-nicht-fuer-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist ein prima Land für Autofahrer, Raucher und Liebhaber von Alkohol.&#160; Kein gutes Land ist es für junge Menschen. Die Chancen, die Kinder und Jugendliche bekommen, sind viel niedriger als in vielen anderen Ländern. In einem Ländervergleich von 37 Nationen kommt Deutschland nur auf Platz 25, selbst in Rumänien oder Ungarn geht es den [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist ein prima Land für Autofahrer, Raucher und Liebhaber von Alkohol.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein gutes Land ist es für junge Menschen. Die Chancen, die Kinder und Jugendliche bekommen, sind viel niedriger als in vielen anderen Ländern. In einem Ländervergleich von 37 Nationen kommt Deutschland nur auf Platz 25, selbst in Rumänien oder Ungarn geht es den Kindern besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinderarmut ist in Deutschland nach wie vor groß, viele Schulen marode, es fehlen Treffpunkte für Jugendliche.&nbsp;</p>
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        <span class="snip-exclusive__label">Geht doch</span>
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        <a class="snip-exclusive__link" href="https://snip24.de/das-ist-doch-kein-muell-deutschland-produziert-deutlich-weniger-abfall/">
            Das ist doch kein Müll: Deutschland produziert deutlich weniger Abfall        </a>
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<p class="wp-block-paragraph">Junge Menschen sind der Politik nicht wichtig. Das gilt für die Regierung, aber auch für die größte Oppositionspartei, die&nbsp;Alternative für Deutschland. Dabei sollen unsere Kinder und Jugendlichen später einmal die Menschen sein, die das Land am Laufen halten. Trotzdem kümmern wir uns viel zu wenig um sie. Ihre Sorgen wegen des Klimawandels oder der Hetze in den sozialen Medien werden ebenfalls nicht ernst genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland macht sogar Rückschritte bei der sozialen Gerechtigkeit – zugunsten des Wohlstands einer kleinen Gruppe. Man bedient lieber die Interessen der Autoindustrie oder der Energieunternehmen als die von Eltern und ihren Kindern. Viele Menschen müssen zurückstecken, damit eine kleine Gruppe immer reicher wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gut es den Kindern in einem Land geht, sagt viel darüber aus, wie viel Zukunft dieses Land hat. Wir brauchen dringend mehr Jugendlichkeit in der Politik.</p>
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		<title>Verrückter Trend: Zierliche Frauen in riesigen SUVs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
		<category><![CDATA[G-Klasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Protzen lassen sie alle Hemmungen fahren
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<p class="wp-block-paragraph">Einst wurde die Mercedes G-Klasse für Förster erfunden. Auch der Schah von Persien bestellte sich 1979 gleich mal so ein Auto. Also  fuhr der klobige Geländewagen durch Teheran und deutsche Wälder. Mittlerweile aber sieht man das 200.000-Euro-Auto immer häufiger in Großstädten – und oft sitzt eine junge Frau am Steuer, die mit der Navigation des Riesen-Gefährts völlig überfordert ist. <strong>Der irre Trend könnte mit den sozialen Medien zu tun haben. </strong>Denn dort prahlen Promis und Möchtegern-Promis mit ihrem Reichtum, zeigen ihre neuen Lippen, ihre Villen und oft ihre Luxus-Autos – darunter viele G-Klassen. Die Familie Kardashian soll sogar gleich mehrere davon fahren.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Aber geht es nur um den Nachahmereffekt? Mittlerweile beschäftigen sich auch Psychologen mit dem Phänomen „Kleine Frau im kriegstüchtigen Auto“ und kommen zu dem Schluss, dass diese Frauen ihre Fracht – die Kinder und die Einkäufe vom Biomarkt vermutlich – als so wertvoll erachten, dass sie am liebsten in einem Leopard II unterwegs wären.&nbsp;Die Kinder der anderen interessieren sie dabei wenig. Denn es ist erwiesen, dass die mächtigen SUVs im Fall eines Unfalls schlimmere Personenschäden verursachen als normale Autos. Und oft sind es Schulkinder, die Opfer werden.</p>
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		<title>Professor zeigt, durch wessen Steuerpläne ehrliche Arbeiter benachteiligt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[snip24]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:18:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arm & Reich]]></category>
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					<description><![CDATA[In kaum einem Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Und das belastet die Demokratie, sagt der Ungleichheitsforscher Fabian Pfeffer. Tatsächlich wird ein Großteil der Vermögen in Deutschland vererbt und so über Generationen vermehrt. Auch das ist ein Grund, warum in Deutschland die ärmere Hälfte der Bevölkerung nur drei Prozent des gesamten Vermögens [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In kaum einem Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Und das belastet die Demokratie, sagt der Ungleichheitsforscher Fabian Pfeffer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich wird ein Großteil der Vermögen in Deutschland vererbt und so über Generationen vermehrt. Auch das ist ein Grund, warum in Deutschland die ärmere Hälfte der Bevölkerung nur drei Prozent des gesamten Vermögens besitzt, die oberen zehn Prozent dagegen 60 Prozent und das oberste Prozent 30 Prozent. Konservative Institute haben errechnet, dass der Reichtum deutscher Milliardäre in nur einem Jahr um fast ein Drittel gestiegen ist.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Würde sich das durch eine AfD-Regierung ändern? Laut Professor Pfeffer würde sogar das Gegenteil der Fall sein. Denn laut der Steuerpläne der Partei aus dem Bundestagswahlkampf würden  Menschen mit geringem Verdienst besonders hoch belastet, während die, die schon viel haben, noch mehr bekommen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehrliche Arbeiter schauen in die Röhre, während Reiche reicher werden. „Für den Kampf gegen Ungleichheit ist die AfD die falsche Partei“, sagt Pfeffer, der zu sozialer Ungleichheit, Wohlstand und Bildung forscht und einer der renommiertesten Experten auf diesem Feld ist.</p>
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