Was als Sicherheitsversprechen begann, endet für viele Amerikaner im Klima der Angst: Unter Donald Trump ist die Gewalt aus Hass dramatisch gestiegen. Während seine Regierung behauptet, die USA seien „für Generationen sicherer“ geworden, sprechen die Zahlen eine andere Sprache.
2016 registrierte das FBI rund 6.000 Fälle von Hasskriminalität. In Trumps erster Amtszeit schoss die Zahl auf fast 10.000 hoch. Nach der aufgeheizten Stimmung rund um die verlorene Wahl und den Sturm aufs Kapitol explodierte sie weiter: Über 12.000 Fälle im Jahr 2023 – mehr als doppelt so viele wie vor Trump.
Jeder dritte Hassvorfall ist heute körperliche Gewalt – von Angriffen bis hin zu Mord. Einschüchterungen und Drohungen nehmen ebenfalls zu. Auch die Motive zeigen eine beunruhigende Entwicklung: Rassismus bleibt Haupttreiber, doch religiöser Hass – etwa gegen Juden und Muslime. Kritiker sehen einen Zusammenhang mit seinem Kulturkampf gegen Minderheiten und dem Abbau von Schutzrechten.
Die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen, denn viele Taten werden nie gemeldet. Gleichzeitig stoppte die Regierung eine wichtige wissenschaftliche Datenbank zu Terror und politischer Gewalt – Transparenz sieht anders aus.
Selbst im direkten Umfeld Trumps zeigt sich die Realität: Schüsse bei einem Dinner in Washington, Attentatsversuche – von „sicherem Amerika“ keine Spur. Die bittere Bilanz: Statt Sicherheit wächst die Spaltung. Und aus „Make America safe again“ ist für viele längst „Make America unsicher again“ geworden.


