Die US-Medien berichten von einem „besorgniserregenden“ Trend: Immer mehr Menschen verlassen die USA – viele Richtung Germany

Safety first: Deswegen wandern so viele Amis nach Deutschland aus

Im Freien Bier trinken? Wird in den USA nicht gern gesehen, hier schon (Foto: Getty Images)

Es sind unglaubliche Zahlen: Laut einer Umfrage des Instituts Harris-Poll haben bereits vier von zehn US-Amerikanern darüber nachgedacht, das Land zu verlassen. Bei den Jüngeren sind es sogar noch mehr: 63 Prozent. 

Die Hauptgründe: Angst vor einer Diktatur, fehlende Sicherheit und die steigende soziale Ungleichheit. Während die Tech-Milliardäre auch durch Trumps Politik immer reicher werden, leben viele Menschen in Armut. Mittlerweile haben die Amis sogar einen eigenen Begriff für die Auswanderer: „Trumpugees“ – eine Mischung aus Trump und Refugee (Flüchtling).

Bereits 2020 lebten laut US-Census rund 400.000 Amis bei uns, mittlerweile dürften es mehr als eine halbe Million sein. Im Netz kursieren etliche Videos, in denen Amis erzählen, warum sie Deutschland lieben. Einer der meistgennannten Vorzüge ist die Sicherheit. „Für uns ist es undenkbar, dass Schulkinder allein nach Hause laufen können“, sagt Matt B., ein Enddreißiger, der auf Youtube Deutschland lobt. Tatsächlich steigt die Kriminalitätsrate in den USA immer mehr. Tatsächlich ist die Gefahr, ermordet zu werden, in den USA dreißigmal so groß wie in Deutschland.

Die Auswanderungswelle in Trumps zweiter Amtszeit sei ein „besorgniserregender Trend“, schreibt „The New Republic“, ein seriöse Nachrichtenseite. Faktoren für die Umsiedlung nach Germany seien die trotz Einbrüchen gute Wirtschaft, das bessere Bildungssystem mit geringen Studiengebühren und das gute Gesundheitssystem. 

Vielleicht sollten wir selbst nicht so viel schlecht reden in unserem Land, wenn nicht nur Flüchtlinge aus Kriegsgegenden davon träumen, hier zu leben.

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