Trump wird reicher, die USA immer ärmer

40 Billionen Dollar Schulden, eine Billion Dollar Zinsen pro Jahr – die Finanzlage der USA nimmt Dimensionen an, die selbst für die größte Volkswirtschaft der Welt bemerkenswert sind.

Während US-Präsident immer reicher wird, haben die amerikanischen Staatsschulden inzwischen die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Entscheidend ist aber nicht allein die gigantische Summe, sondern ihr Verhältnis zur Wirtschaftsleistung.

Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds dürfte die gesamte staatliche Bruttoverschuldung der USA 2026 bei rund 126 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Deutschland kommt dagegen auf etwa 64 Prozent.

Noch problematischer wird die Rechnung bei den Zinsen. Das Congressional Budget Office erwartet für 2026 Netto-Zinsausgaben von rund einer Billion Dollar – etwa 3,3 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Bei Bundeseinnahmen von rund 5,6 Billionen Dollar bedeutet das: Fast jeder fünfte Dollar, den Washington einnimmt, wird inzwischen allein für Zinsen benötigt. Bis 2036 könnten die jährlichen Zinskosten auf 2,1 Billionen Dollar steigen.

Zum Vergleich: Der deutsche Bundeshaushalt plant 2026 mit Zinsausgaben von rund 30 Milliarden Euro.

Verrückt: AfD-Chefin und Trumpfreundin Alice Weidel bezeichnete Deutschland neulich als pleite – nicht aber die USA.

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